Die Evonik-Aktie konnte ihre Erholung im Mai nicht fortsetzen. Nach dem Anstieg bis auf rund 18 € setzte eine deutliche Korrektur ein. Am Dienstag verliert sie aktuell -1,8% und steht bei 15,40 €. Die entscheidende Frage lautet nun: Handelt es sich bereits um eine attraktive Einstiegsgelegenheit – oder drohen weitere Rückschläge?
Goldman Sachs und JP Morgan werden vorsichtiger
Zuletzt sorgten skeptischere Einschätzungen von Analystenseite für Belastung. Insbesondere die Sorge vor einer schwächeren Nachfrage im Chemiesektor steht im Vordergrund.
Hinzu kommt der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China. Dort profitieren viele Chemieunternehmen von staatlicher Unterstützung und können ihre Produkte zu deutlich niedrigeren Preisen an… Hier weiterlesen
Der Datencenter-Boom kennt keine Pause
Trotz aller Sorgen um eine KI-Blase - der historisch einmalige Bauboom bei Rechenzentren weist keine Anzeichen der Verlangsamung auf.
Diese Aktien profitieren heute
Sinkende Zinsen verbilligen die Finanzierung der milliardenschweren Rechenzentren-Ausbauten. NVIDIA sitzt als Quasi-Monopolist bei KI-Beschleunigern an der Quelle dieser Investitionswelle und profitiert überproportional.
ASML ist weltweit der einzige Hersteller von EUV-Lithografie-Maschinen. Günstigere Finanzierungskonditionen in Europa beschleunigen die Investitionszyklen der Chip-Hersteller und damit ASMLs Auftragsbücher.
Als wachstumsstarker Software-Wert mit planbaren Cloud-Umsätzen reagiert die SAP-Bewertung sensibel auf sinkende Zinsen — niedrigere Diskontierungssätze heben den Barwert künftiger Erträge deutlich an.
Rheinmetall generiert dank voller Auftragsbücher aus dem Verteidigungssektor stabile Cashflows und ist kaum auf Fremdfinanzierung angewiesen — ein defensiver Profiteur in einem unsicheren Zinsumfeld.























