Die Investmentbank Jefferies hat die Eon-Aktie heute hochgestuft. Das Analysehaus hebt das Rating von “Hold” auf “Buy” an und erhöht das Kursziel von 17,40 € auf 22,70 €. Analyst Ahmed Farman sieht deutliches Aufholpotenzial, das der Markt bislang schlicht übersieht.
Was Jefferies antreibt
Farmans Kernthese ist so einfach wie überzeugend. Der Markt unterschätze, welche Chancen sich aus den massiven Investitionen in die Energienetze ergeben. Konkret nennt der Analyst zwei Impulsgeber, die in den kommenden Monaten wirksam werden sollen: die Ausbaupläne für das deutsche Stromnetz und die regulatorischen Vorgaben für die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten der Stromerzeuger. Beides zusammen, so die Logik dahinter, schafft einen verlässlichen Rahmen für steigende Renditen bei Eon. Die Studie wurde am 02.08.2026 veröffentlicht.
Was das für die Aktie bedeutet
Meiner Meinung nach ist das Kursziel von 22,70 € ein klares Signal. Jefferies traut der Eon-Aktie ausgehend vom alten Ziel von 17,40 € einen Aufschlag von rund 30 Prozent zu. Das ist keine Kleinigkeit. Wer die Aktie bislang gemieden hat, weil Energieversorger als langweilig galten, sollte jetzt genauer hinschauen. Der Netzausbau in Deutschland ist kein vages Zukunftsprojekt, sondern politisch gewollt und regulatorisch abgesichert. Eon steckt mitten in dieser Entwicklung. Das Unternehmen profitiert direkt, wenn die Kapitalkosten regulatorisch attraktiver gestaltet werden. Ich sehe in dem Hochstufung ein klares Argument, die Aktie neu zu bewerten.
Quelle: dpa-AFX























