Der Goldpreis hat sich am Mittwoch erneut über 5.000 US-Dollar pro Unze zurückgekämpft. Nach dem brutalen Crash vergangene Woche greifen **Dip-Käufer** zu und treiben den Spotpreis zeitweise auf 5.091 Dollar.

Erholung nach historischem Einbruch

Silber legte kräftig zu – bis zu 9 Prozent auf 92 Dollar –, bevor es abkühlte. Gold hat fast die Hälfte der Verluste aus dem Freitagscrash (bis zu 12 Prozent, schlimmster seit 1980) aufgeholt. Vorher explodierte der Preis im Jahresverlauf um ein Viertel, getrieben von Spekulationsrausch. Experten wie Goldman Sachs erklären den Dip mit umgedrehten Absicherungen und kaskadierenden Stop-Losses.

Fundamentale bleiben bullish

Große Banken bleiben optimistisch: Geopolitische Spannungen, schwächerer Dollar und niedrigere Zinsen wirken weiter. JPMorgan zielt auf 6.300 Dollar, Deutsche Bank auf 6.000. „Zwangsverkäufe sind durch, Investoreninteresse hält an“, sagt Bank of America. Eskalationen wie der US-Abschuss einer iranischen Drohne heizen die Safe-Haven-Nachfrage an. Beim Silber explodieren Spreads (bis 40 Prozent), was auf starkes Online-Nachkaufen hindeutet.

Ausblick: Höhenflug mit Volatilität

Prognosen für 2026 variieren: ING sieht 2.240 Dollar, JP Morgan 4.753, Goldman Sachs 5.400. Der World Gold Council erwartet 5 bis 15 Prozent Plus durch Zentralbankkäufe. Charttechnisch pendelt der Preis um 4.895 Dollar (Jahresplus 52 Prozent in Euro), mit der 5.000-Marke als potenzieller Unterstützung. Historisch ist Februar volatil, aber positiv. Der Dip bietet antizyklische Kaufchancen – langfristig bleibt Gold der ultimative Safe Haven. Hol Dir unseren exklusiven Goldherz Report für den nächsten Boom!

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